Experte für psychosoziale Risiken werden
Psycho-soziale Risiken im Unternehmen erkennen, vorbeugen und handeln
Zielgruppe
- Jede Person, die sich freiwillig meldet oder als RPS-Beauftragter in ihrem Unternehmen benannt wird
- Manager, HR, Mitglieder des CSE, Präventionsbeauftragte oder jede Person, die an der Risikoprävention beteiligt ist
Modalitäten
Dauer: 16 Stunden (2 Tage)
Formation Inter
und innerbetrieblich
Zertifikat: Experte für psychosoziale Risiken
Wichtig: Unser Seminar “Psychosoziale Risiken: Der Fachexperte werden” ist Teil der Weiterbildungen für benannte Arbeitnehmer. (veröffentlicht im Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg (Mémorial B – Nr. 3190 vom 30. Juli 2025)
Zugängliche Schulung für alle. Für Menschen mit Behinderungen kontaktieren Sie bitte: formation@ofsip.lu
Schwerpunkte des Programms
- Definition von psychischen Risiken am Arbeitsplatz
- Gegen Mobbing vorgehen und seine Rolle strukturieren
- Entwicklung des Konzepts zur Prävention von psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz
- Stress verstehen und vorbeugen
- Die 3 Präventionsstufen
Bewertung & Zertifizierung
Kontinuierliche Bewertung basierend auf Engagement, Teilnahme und Verständnis
Zertifikat «Referent für psychosoziale Risiken» am Ende des Seminars ausgestellt
Schulungsziele
- Verständnis von arbeitsbedingten psychischen Risiken und deren Auswirkungen auf Einzelpersonen und die Organisation
- Schwache Signale erkennen: Stress, Unwohlsein, Mobbing, Erschöpfung
- Eine wirksame Präventionsstrategie zu strukturieren
- Ein wichtiger Akteur für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Lebensqualität im Beruf werden
Was sind psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz?
Psychosoziale Risiken (PSR) umfassen Stress, Mobbing, Burnout und zwischenmenschliche Spannungen, welche die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern beeinträchtigen. In Luxemburg ist diese Prävention eine gesetzliche Verpflichtung, die vom ITM (Inspection du Travail et des Mines) auferlegt wird. Diese Schulung bereitet Sie darauf vor, ein Ansprechpartner zu werden, der in der Lage ist, diese Bedrohungen in Ihrem Unternehmen zu erkennen, zu analysieren und Massnahmen dagegen vorzuschlagen.
Warum RPS-Beauftragter werden?
Diese Risiken kosten Unternehmen viel: Fehlzeiten, hohe Mitarbeiterfluktuation, Produktivitätsverlust, Arbeitsunfälle. Ein ausgebildeter Ansprechpartner kann diese Auswirkungen reduzieren und für ein gesünderes Arbeitsumfeld sorgen. Die Schulung ermöglicht auch die Erkennung von Frühwarnzeichen: zunehmender Stress, Isolation, verändertes Verhalten. Sie werden zu einem Schlüsselakteur für die Lebensqualität am Arbeitsplatz (QVT) und das Wohlbefinden im Unternehmen.
Schulungsinhalt
Das Programm umfasst die Definition von psychischem Stress, die drei Präventionsgrade (primär, sekundär, tertiär), das Management von Mobbing und Stress sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie. Die Schulung beinhaltet konkrete Fallbeispiele, Bewertungsinstrumente und branchenspezifische Interventionsstrategien. Sehen Sie sich die’Institut National de Recherche et de Sécurité (INRS) und die Richtlinien der’Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz um die Präventionsstandards zu verstehen.
Die drei Präventionsstufen
Primärprävention wirkt an den Ursachen des Problems. Sekundärprävention stärkt die Widerstandsfähigkeit der Mitarbeiter gegenüber Stress. Tertiärprävention begleitet bereits betroffene Personen. Als Referent lernen Sie, diese drei Ebenen in Ihrem Unternehmen zu strukturieren.
Zertifizierung und Anerkennung
Nach Abschluss dieser 16-stündigen Schulung erhalten Sie das offizielle Zertifikat «Referent für psychosoziale Risiken». Diese Zertifizierung ist in Luxemburg anerkannt und entspricht den Weiterbildungen für benannte Arbeitnehmer. Sie qualifiziert Sie, eine beratende Funktion für Ihre Geschäftsleitung und Ihre Kollegen zu übernehmen.
Nächste Sitzungen
Konsultieren Sie unseren Kalender für verfügbare Termine oder Kontaktieren Sie uns um eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene interne Schulung zu organisieren.